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PRESS ARTICLE «Bin auch mit 51 Jahren noch ein professioneller Exot» Beat Engel geht es noch immer nicht schnell genug: Der 51-jährige Bieler Speedskifahrer will diesen Winter die Grenze von 250 Stundenkilometern brechen. Sein Hobby finanziert er mit Helmkonstruktionen. «Die Skis flattern leicht, man versucht auch in extremen Situationen, die optimale Hocke beizubehalten - das Gefühl beim Speed-skifahren ist faszinierend.» Deshalb tut es Beat Engel in regelmässigen Abständen immer wieder. Und der selbsternannte professionelle Exot setzt sich dabei hohe Ziele: «Ich möchte die Grenze von 250 Stundenkilometern auf Skis durchbrechen.» «Es ist das Schönste, das es gibt», schwärmt Engel. So intensiv, dass sich die körpereigenen Hormone Adrenalin und Endorphin freisetzen - «und ein Glücksgefühl auslösen, das man nicht lange missen möchte». Auch mit 51 Jahren nicht: «Das Alter zwickt mich überhaupt nicht», sagt er,und erklärt: «Man muss nur machen, was einem gefällt und nicht vorher nach links oder nach rechts schauen.» Alter schützt also keineswegs vor Schnelligkeit. Helme und Pokale Dank Kontakten durch Wintersport lernte er den französischen Marineoffizier Stefani Olivier kennen - jetzt liefert er Taucherhelme für die französische Marine. Die Entwicklung der Helmindustrie gehe nur harzig vor sich, seine neuen Konstruktionen würden jedoch für Aufsehen sorgen. «Ich habe schliesslich einen gewissen Bekanntsheitsgrad. Es gibt mich schon lange, und die Kunden wissen, dass ich keine Eintagsfliege bin.» Skilehrer mit dem obersten Brevet und noch früher Mechaniker im Töff-Grand-Prix-Zirkus. Zwar tut Engel gerne immer wieder etwas anderes, profitiert aber jeweils von den erworbenen Kenntnissen und so schliesst sich der Kreis seiner lebensermöglichenden Beschäftigungen immer wieder. «Ich bin halt eine Art Lebenskünstler.» Das Leben sei ein Kampf zum Überleben - «und bisher habe ich es noch immer geschafft.» Vom Bike zur Wanduhr |