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Empfehlungsschreiben für COMPOSITE-BE DeepSea Lightweight Tauchhelme:
- von der Schweizer Armee →PDF
- von Scott Cassell →PDF
- von der Nordseetaucher GmbH →PDF
Presse Artikel
«Bin auch mit 51 Jahren noch ein professioneller Exot»
Beat Engel geht es noch immer nicht schnell genug: Der 51-jährige Bieler Speedskifahrer will diesen Winter die Grenze von 250 Stundenkilometern brechen. Sein Hobby finanziert er mit Helmkonstruktionen.
«Die Skis flattern leicht, man versucht auch in extremen Situationen, die optimale Hocke beizubehalten - das Gefühl beim Speed-skifahren ist faszinierend.» Deshalb tut es Beat Engel in regelmässigen Abständen immer wieder. Und der selbsternannte professionelle Exot setzt sich dabei hohe Ziele: «Ich möchte die Grenze von 250 Stundenkilometern auf Skis durchbrechen.» Seine Rekordgeschwindigkeit steht bei 240,480 Stundenkilometern. «Vom 23. April 2002», ergänzt Engel und präzisiert: «Um 11.15 Uhr.» Also auf zwei Brettern einen speziell hergerichteten schneebedeckten Abhang hinunter rasen, etwa in doppelter Geschwindigkeit der Autos, die auf Autobahnen fahren.
«Es ist das Schönste, das es gibt», schwärmt Engel. So intensiv, dass sich die körpereigenen Hormone Adrenalin und Endorphin freisetzen - «und ein Glücksgefühl auslösen, das man nicht lange missen möchte». Auch mit 51 Jahren nicht: «Das Alter zwickt mich überhaupt nicht», sagt er,und erklärt: «Man muss nur machen, was einem gefällt und nicht vorher nach links oder nach rechts schauen.» Alter schützt also keineswegs vor Schnelligkeit.
Helme und Pokale Speedskifahren sei aber kein sponsorenträchtiger Sport, «deshalb muss ich mir meinen Unterhalt in der Werkstatt verdienen». Die steht als bauliche Fortsetzung dreier Garagen in Biel, hat eine tiefe Decke und fein säuberlich, an vorgezeichneten Stellen geordnete Werkzeuge. Farbige Helme und gewonnene Pokale ergänzen sich auf den Regalen. Denn Geld verdienen heisst in erster Linie: spezielle Helme laminieren. Das begann natürlich im Speedski und setzte sich in der Zeit fort, in der er mit Unterwasserarbeiten sein Geld verdiente: «Ich nahm mechanische Arbeiten unter Wasser an, fischte aber auch auf Auftrag nach verlorenen Eheringen.» Auf den Bermudas hat er als Taucher gearbeitet und dann in Hurghada (Ägypten) ein Taucherzentrum eröffnet. Der Weg vom stromlinienförmigen Speedskihelm zum Taucherhelm war so vorgezeichnet: «Skihelme verkaufe ich etwa zehn im Jahr», so Engel, «vom Markt mit Taucherhelmen verspreche ich mir jedoch mehr.»
Dank Kontakten durch Wintersport lernte er den französischen Marineoffizier Stefani Olivier kennen - jetzt liefert er Taucherhelme für die französische Marine. Die Entwicklung der Helmindustrie gehe nur harzig vor sich, seine neuen Konstruktionen würden jedoch für Aufsehen sorgen. «Ich habe schliesslich einen gewissen Bekanntsheitsgrad. Es gibt mich schon lange, und die Kunden wissen, dass ich keine Eintagsfliege bin.» Skilehrer mit dem obersten Brevet und noch früher Mechaniker im Töff-Grand-Prix-Zirkus. Zwar tut Engel gerne immer wieder etwas anderes, profitiert aber jeweils von den erworbenen Kenntnissen und so schliesst sich der Kreis seiner lebensermöglichenden Beschäftigungen immer wieder.
«Ich bin halt eine Art Lebenskünstler.» Das Leben sei ein Kampf zum Überleben - «und bisher habe ich es noch immer geschafft.» Im Zentrum steht bei Engel immer der Speedskifahrer. Les Arcs und Verbier seien die besten Pisten, auf diese Versuche bereitet er sich seriös vor: «Ich habe mit Markus Kaiser und Patrick Zwahlen zwei Trainer, die mich fit halten.» Das heisst: zwei bis fünf Mal Training pro Woche. Krafttraining, denn Speedskifahren ist mit 20 Sekunden Dauer ein Schnellkraftsport, aber auch Velofahren, denn für den ganzen Tag brauche es auch Ausdauer.
Vom Bike zur Wanduhr Speedskifahren bringt ihm den ganz grossen Kick. Da ändert auch ein Weltrekord im Bergabfahren auf einem Mountainbike über eine Schneepiste nichts: Mit 196,078 Stundenkilometern wurde er gemessen. Das war vor acht Jahren - und ist endgültig vorbei: Denn aus dem Rahmen des selbstkonstruierten Mountainbikes «habe ich jetzt eine Wanduhr gemacht». An Ideen fehlt es dem gelernten Mechaniker nicht: Das nächste Projekt steckt bereits in der Probephase, aber noch nicht spruchreif - und hat mit Kuhmist zu tun! Fragt sich nur, wo er da den Rank zum Schnee und den Helmen findet.
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